Archiv für die Kategorie „Fitness“

Wellness an der Donau – Die Therme Wien

Wien © Franz Pfluegl - Fotolia.com

Wien © Franz Pfluegl - Fotolia.com

Wien verlockt nicht nur mit einem großen kulturellen Angebot, sondern auch mit Wellness und Entspannung. Wer in der österreichischen Metropole unterwegs ist, sollte unbedingt einen Abstecher in die Therme Wien machen. Hier kann man ordentlich die Seele baumeln lassen und vom Sommer träumen.

Kürzlich wurde der millionste Gast der Therme begrüßt – für ihn gab es Gratis-Eintritt für ein ganzes Jahr. Doch nicht nur er freut sich, auch die Verantwortlichen hinter der Therme haben dazu guten Grund. Denn die Erwartungen der erst vor knapp drei Jahren eröffneten Terme wurden deutlich übertroffen. Erst am 27. September 2010 wurde die moderne Therme feierlich eröffnet. Rund 115 Millionen Euro wurden in das Projekt investiert.

An Rekordtagen wurden sogar über 5.000 Gäste gezählt. Nicht nur in den Herbst- und Wintermonaten konnten solche Erfolge erzielt werden, auch über den Sommer war der Andrang auf die neue Therme Wien kaum zu stoppen. Die weitläufigen Außenanlagen, die erst im Juli 2011 eröffnet wurden, haben daran sicherlich ihren Anteil. Auch die vielen kleinen und großen Events, die in der Therme stattfinden, finden großen Zuspruch.

Bei einer Umfrage, die die Therme im Herzen der pulsierenden Stadt Wien selber Ende 2011 durchführte, gaben 91 Prozent der Befragten an, die Therme jederzeit weiterzuempfehlen. Ein so vielseitiges Angebot sucht man sonst aber auch meist vergeblich: Die weitläufigen Thermenlandschaften, das Kinderangebot, der ErlebnisStein für Kinder und Familien, der SaunaStein, der Liege- und Ruhebereich, die Aquagymnastik, zwei Laconien für jeden Gast und ein Kino sowie das abwechslungsreiche Angebot der Thermenmassage lassen jeden Gast auf seine Kosten kommen.

Eine unkomplizierte Hotelreservierung in Wien ermöglicht es dem Wellness-Gast, auf Wunsch gleich mehrere Tage in der Therme zu verbringen. Ob Wellness-Vormittag im Heilbad, Dinieren oder Einkaufen am Abend – die Donaumetropole Wien hat ohnedies viel zu bieten. Und das rund um die Uhr.

Sport bei Minusgraden – ist das gesund?

Joggen im Winter © Gorilla - Fotolia.com

Joggen im Winter © Gorilla - Fotolia.com

Sollte man im Winter auf Sport im Freien verzichten? Immerhin sind die Straßen eisglatt und die Temperaturen meist unter Null. Doch prinzipiell gilt: Man kann weiterhin problemlos draussen trainieren, wenn man ein paar Regeln beachtet. 

Es ist nicht nur gefährlich, weil man im Winter auf den glatten Straßen leicht ausrutschen und sich verletzen kann (Deshalb immer ein Handy dabei haben!) Es ist auch für die Gesundheit problematisch, wenn man bei eisigen Temperaturen draussen schwitzt. Doch wer sich schon von vornherein passend kleidet, der hat keine Erkältung zu befürchten. Am besten sind viele Schichten, damit man notfalls immer was ausziehen kann – der altbewährte Zwiebellook. Ausserdem sollte man nicht sporteln, wenn man sich nicht wohl fühlt, zum Beispiel leicht kränkelt. Auch wenn die Atemwege angegriffen sind, sollte man drin bleiben. Dann kann die kalte Luft die Bronchien nämlich noch zusätzlich reizen. Draussen sollte man unbedingt durch die Nase ein- und durch den Mund ausatmen, weil so die Luft schneller erwärmt wird, bevor sie die Bronchien erreicht.

Wichtig ist es ausserdem, sich vorher ausreichend aufzuwärmen und zu dehnen, weil die Muskeln, Bänder und Gelenke bei niedrigen Temperaturen länger brauchen, um problemlos beanspruchbar zu sein. Zusätzlich sollte man darauf achten, dass die Gelenke gut geschützt sind. Man sollte danach auch nicht so ausgiebig trainieren wie im Sommer. 

Trotzdem ist Vorsicht geboten. Wer zum Beispiel trotz Erkältung im Winter draussen Sport treibt, der riskiert schwere gesundheitliche Folgen. Ab minus zehn Grad können aber auch Gesunde Husten oder Atemnot zum Opfer fallen. Deshalb sollte man an besonders eiskalten Tagen einfach lieber drinnen bleiben. 

Boombranche Gesundheit und Fitness

Fitnessstudio © Peter Atkins - Fotolia.com

Fitnessstudio © Peter Atkins - Fotolia.com

Deutschland lebt den Fitnesstrend. Die Branche boomt und die Mitgliederzahlen in Sportstudios steigen stetig. Dabei profitieren in erster Linie Discounter und Premiumanbieter von dem Trend, Studios im mittleren Segment können stattdessen kaum mit Neukunden rechnen. Geht es nach Betreiberart, sind es nach wie vor die Einzelbetriebe, die den meisten Gewinn machen. Allerdings können Ketten immer mehr Marktanteile für sich gewinnen und werden mehr und mehr zu ernsthaften Konkurrenz. Besonders gute Geschäfte machen die Studios in Bayern, Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen.

Um sich im Preiswettbewerb zu behaupten, setzen immer mehr Premiumanbieter auf altersgerechtes Training für über 50-Jährige sowie Kinderfitness. Hier liege noch Wachstumspotenzial, so die Betreiber. Außerdem legen sie immer mehr Wert auf die Betreuung der Sportkunden durch das Studio-Personal. Hier steht die Aus- und Weiterbildung im Fokus der Anbieter. “Waren es vor einigen Jahren vornehmlich Trainer, die adäquate Aus- und Weiterbildungsangebote für sich suchten, so sind es heute zunehmend die Betreiber selbst, die ihre Mitarbeiter über gezielte Personalentwicklung qualifizieren, um so den gestiegenen Kundenansprüchen gerecht zu werden”, sagt Merle Losem, Ausbildungsleiterin beim IST-Studieninstitut.

Wer selbst am Fitnesstrend verdienen will, könnte selbst Betreiber eines Fitnessstudios werden. Denn sein Geld anlegen kann man nicht nur in Aktien von Sportartikelherstellern wie Adidas oder Nike: Gerade im Franchise-Business boomt das Geschäft mit Fitness-Studio-Ketten oder Konzepten für die professionelle Ernährungsberatung. Denn dass der Fitnesstrend weiter anhalten wird, dafür sprechen eine Reihe von gesellschaftlichen Entwicklungen. Durch die stetig wachsenden Anforderungen im Beruf suchen die Menschen nach einem passenden Ausgleich. Stundenlanges Sitzen im Büro führt zu Rückenbeschwerden, die in der Regel auch nur durch gezieltes Sporttraining behoben werden können.

Möglichkeiten ins Franchising einzusteigen bieten beispielswiese die Ketten Mrs. Sporty, clever fit, easy fitness und RuckZuckFit.

Reiki für die Fitness

Universelle Lebenskraft, Quelle: Nieve44/La Luz_flickr

Wer glaubt, körperliche Fitness lasse sich einzig durch solch schnöde Aktivitäten wie Fahrrad fahren, joggen, schwimmen oder gar Klimmzüge erreichen, scheint sich schwer getäuscht zu haben. Seitdem zahllose asiatische, philosophisch angehauchte Fitnessformen im Kielwasser der Yoga-Bewegung Einzug in den westlichen Kulturkreis gehalten haben, sind esoterische Fitnessübungen Gang und Gäbe. Rätselhafte Energien fließen durch Raum, Zeit und Körper, durch Bäume, Wurzeln und die nackte Erde. Langgezogene „omms“ und dröhnen durch die Meditationszentren in denen die Teilnehmer im Schneidersitz um eine Topfpflanze sitzen und die Kräfte des Universums auf sich wirken lassen. Das alles verspricht Entspannung, die Förderung des inneren Gleichgewichts, die Loslösung von negativen Energien. Einher mit dieser geistigen Reinigung geht die Stärkung des Immunsystems.

Der letzte Schrei im Reich der esoterischen Leibesübungen ist das japanische Reiki. Durch Handauflegen fließt die „universelle Lebensenergie“, so die Übersetzung des Wortes „Reiki“, in den Körper der Reiki…, ja was? Patienten?Aktiven?Suchenden?

Um das Fließen dieser vom Universum großzügig bereitgestellten Kraft zu ermöglichen bedarf es außer dem Wunsch eben dieses Reikis fließen zu lassen, keiner weiteren Anstrengung oder Konzentration. „Sobald eine Reikipraktizierende sich selbst oder einem anderen Menschen die Hände auflegt, fließt Reiki“, laut einem Artikel der Homepage vitafeel.de.

Tiefe Entspannung, Wärme und teilweise das Aufkommen von lange verborgenen und verkrusteten Gefühlen seien die Folge. Manche Menschen, die  in Schwerin wohnen brächen bei eine Reikisitzung in unvermitteltes Lachen aus. Die Frage steht im Raum, ob dieser Ausbruch von Heiterkeit durch die Kraft des Universums hervorgerufen wird, oder ob weniger esoterisch veranlagte Patienten sich angesichts der unfreiwilligen Komik der Zeremonie ein Schmunzeln nicht verkneifen können und so eher einen ausgeprägten Sinn für irdischen Humor, als einen Sinn für kosmische Energiewellen beweisen.

Trainieren auch bei Krankheit?

Sauna / Koffiemetkoek

Insbesondere im Winter, wenn die erste Erkältungswelle kommt, fängt man an zu zweifeln, ob das Training nun fortgesetzt werden oder man besser pausieren sollte. Wenn eine Grippe im Anmarsch ist, kann es sein, dass das wochenlange Training flöten geht.

Grundsätzlich kann man davon ausgehen, dass Training während Grippe für den Körper nicht gut ist. Jedoch für alle, die bereits länger trainieren, gilt, dass sie bei leichtem Schnupfen, Husten oder Halsweh doch noch zum Training gehen sollten / könnten. Denn der Körper ist an Belastung gewöhnt und kann es gut aushalten. Bei Fieber und Kopfweh ist es schon kritischer. Der Körper ist bereits durch die Krankheit zu sehr angestrengt, alle weiteren Belastungen gehen aufs Herz. Daher sollte man bei Grippe mit Fieber zu Hause bleiben und sich ausruhen. Sauna bei Grippe schwächt das Immunsystem noch mehr.

Bei leichten Erkältungen kann man sich in der Apotheke helfen lassen, um gleich weiter trainieren zu können. Tee mit Zink oder Hustencreme sowie Hustenbonbons machen die Atemwege frei und das Training leichter. Viel trinken ist Voraussetzung auch ohne Training, wenn man erkältet ist.

Um sich beim Training noch mehr belasten zu können, kann man sich mit Vitaminen ein bisschen nachhelfen. Mit ausreichenden Vitaminen wird man praktisch kaum krank. Zink und Vitamin C eignen sich sehr gut, um den Körper fit zu halten. Entweder man kauft es sich in Tablettenform oder als reines Pulver. Bei Tabletten reicht eine am Tag und das Pulver sollte auf drei Messerspitzen über den Tag verteilt eingenommen werden.

Wenn man erkältet ins Studio geht, sollte man sich unbedingt die Hände gründlich gewaschen haben. Auch sollte man nicht mit Finger an Mund oder Augen kommen und danach auf die Geräte. Ab und zu in die Sauna verstärkt das Immunsystem.