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Fitness-Kette im Kreuzfeuer der Kritik

© dundanim - Fotolia.com

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Wenn man den Statistiken glauben schenken darf, kann man die Deutschen als fitnessverrückt bezeichnen. So sind über sieben Millionen Menschen in Fitnessstudios angemeldet (wieviele davon “Karteileichen”sind und nie regelmäßig gehen, ist dabei schwer zu ermitteln), es gibt sogar Debatten über Fitnesssucht in großen Mediziner-Fachmagazinen.

Eine der größten Fitnessketten des Landes ist Fitness First. Doch bei den üblen Anschuldigungen, die in letzter Zeit über das Großunternehmen (ca. 280.000 Kunden und 87 Standorte) aufkommen, wird es dem ein oder anderen vergehen, wieder ins Studio zu gehen. Dem Unternehmen werden neben Betrug vor allem schlechte Arbeitsbedingungen der Angestellten nachgesagt.

Angeblich habe man über einen längeren Zeitraum falsche Mitgliedsbeiträge abgebucht und des Weiteren soll sich die Fitnesskette mithilfe von gefälschten Dokumenten bei Krankenkassen Geld ergaunert. Diese Beschuldigungen, die vom Unternehmen als “abstrus” zurückgewiesen worden, wirken aber im Vergleich noch harmlos, wenn man den Worten einiger Angestellten glauben schenken darf. Die Rede ist von systematischer Unterdrückung, Erpressung und sogar Erniedrigung von Mitarbeitern.  Gleich einer Tyrannenherrschaft soll das Verhalten einiger Vorgesetzten gewesen sein, berichtet ein Mitarbeiter. In einer Filiale seien kompromittierende Bilder von Untergebenen gemacht worden, welche die Vorgesetzten als Druckmittel gegenüber diesen nutzten, um sie beispielsweise von einer Betriebsratsgründung abzuhalten. Mehreren Mitarbeitern des Fitnessgiganten sei aufgrund persönlicher Differenzen mit ihren Vorgesetzten eine Beförderung vorenthalten worden, auch von systematischem Mobbing ist die Rede. Das Unternehmen hat Ermittlungen angekündigt, der Imageschaden wird aber wohl nicht mehr abgewendet werden können.

Es ist der zweite große Skandal der Fitness-Szene nach der vom Firmenchef des Unternehmens McFit organisierten Love Parade im Jahr 2010. Die Branche profitiert von einem guten Marketing über Werbe-Vorbilder wie die Klitschko-Brüder, infolgedessen gibt es nach Erhebungen mehr Leute in Fitnesscentern als Spieler in Fussballvereinen – und das ist immerhin die vermutete Sportart Nummer Eins in Deutschland.

Ernährungsumstellung bei Übergewicht

Übergewicht, Foto: dickie2020_flickr

Wenn ein Mensch mehr Kalorien am Tag aufnimmt, als er wieder verbraucht, wird er mit der Zeit übergewichtig. Wer also sein Gewicht halten will oder sogar abnehmen möchte, der sollte weniger essen,als er verbraucht oder seinen Energieverbrauch erhöhen. Dies kann man z.B. durch körperliche Arbeit oder Sport tun.

Inzwischen leiden ca. 40 Prozent der Deutschen an Übergewicht. Folgen können Stoffwechselstörungen, Bluthochdruck, ein Herzinfarkt oder Schlaganfall sein. Damit es nicht zu dieser Art von Folgeschäden kommt, sollte bei der Feststellung von Übergewicht eine dauerhafte Ernährungsumstellung erfolgen.

Hierbei gibt es einige Tipps, was sie beachten sollten, um abzunehmen:

Nehmen sie sich genügend Zeit fürs Essen und gehen sie dabei keiner anderen Tätigkeit nach. Wenn sie beispielsweise Fernsehen,oder nebenbei arbeiten, merken sie nicht so schnell, ob sie satt sind und essen weiter. Zudem können sie vor dem Essen ein großes Glas Wasser trinken, dass mindert den Appetit. Natürlich ist die Kombination von Sport Ernährungsumstellung bei jeder Diät wichtig.

Suchen sie sich eine Sportart, die ihnen wirklich gefällt und die sie auch dauerhaft ausüben können. Eine gute Ernährung besteht aus einer kalorienreduzierten Mischkost, welche mit vielen frischen Produkten versehen ist. Zu Beginn der Diät können sie auch ein Ernährungstagebuch führen, um das eigene Essverhalten besser zu kontrollieren.

Wichtig ist die dauerhafte Umstellung der Ernährung und nicht nur eine radikale Diät, welche allerdings nur einige Wochen geht. Denn mit solchen Diäten nehmen sie zwar schnell ab, aber der Jo-Jo-Effekt schlägt einhundertprozentig zu.

Wie sinnvoll ist Detox?

Entschlacken für die Gesundheit, Foto: hornig_flickr

Zum Sommer hin will jeder schön sein und sich in seinem Körper ganz besonders wohl fühlen. Dafür hilft immer eine Entschlackung. Abgelagerte Rückstände sollen aus dem Körper verschwinden. Ganz einfach soll das jetzt mit Detox gehen. Experten halten das jedoch nicht für sehr empfehlenswert.

Die Kur die sämtliche Giftstoffe ausschwemmen soll, stammt ursprünglich vom Begriff her aus dem Drogenentzug. Heute gibt es jede Menge Produkte, die eine solche Entschlackung unterstützen sollen. Dabei geht das darum, den Körper von Innen heraus zu reinigen. Gewisse Stoffe können bei dieser Reinigung helfen.

Wir befürchten oft das Rückstände aus der Nahrungsmittelaufnahme sich im Körper absetzen. Auch durch den aktuellen Dioxin-Vorfall wollen viele eine Reinigung vornehmen. Das Dioxin speichert sich vor allem im Fettgewebe.

Bei einer massiven Vergiftung durch Schwermetalle müssen in der Tat Medikamente eingenommen werden. Doch alles andere hängt nur mit unserem Wohlbefinden zusammen. Wer sich tatsächlich “entgiften” will, der sollte eine gesunde Ernährugnsumstellung vorziehen. Richtige Fastenkuren sind oftmals schlecht für die Gesundheit und sollten immer von einem Arzt überwacht werden.

Wer sich gesund ernährt und viel trinkt hat eine gute Verdauung. Auch die Ausscheidungsprodukte können so regelmäßig aus dem Körper ausgeleitet werden und es kommt nicht zu einer Überbelastung des Verdauungssystems.
Durch die Aufnahme von speziellen Gewürzen oder Tees kann der Stoffwechsel angeregt werden. Auch das hilft dem Körper wichtige Stoffe zu verbrennen. Er Körper hat generell das Potenzial sich bei richtiger Ernährung selbst zu reinigen. Dafür sind also keine Darmspülungen oder Ölkuren nötig.

Vor allem die Lehre der ayurvedischen Lebensweise zielt auf diese ständige Reinigung ab. Durch die Aufnahme richtiger Nahrung, zum richtigen Zeitpuntk am Tage ist es möglich seine Essgewohnheiten so umzustellen dass man sich wohl und gesund fühlt.

Schlaf bewirkt wahre Wunder

Schlaf / spentYouth

Dass Schlaf schön macht, ist überall bekannt. Nicht umsonst gönnen sich Diven wie Madonna oder Beyonce jeden Tag mindestens 8 Stunden davon – mit sichtbarem Erfolg. Im Schlaf regenerieren sich die Hautzellen, der Körper tankt Kraft für den nächsten Tag. Es werden Hormone ausgeschüttet, welche die Alterung der Haut verhindern sollen. Deshalb ist es wichtig, pro Tag genügend zu ruhen, um frisch und gesund auszusehen. Doch auch als Doping kann Schlaf wirken, wie jetzt in einer wissenschaftlichen Studie herausgefunden wurde. Dabei wurden elf gesunde Studenten vom Basketballteam der Stanford-University untersucht. Im Schnitt waren diese 19 Jahre alt und 1,93 Meter groß. Acht von ihnen spielten als Verteidiger, zwei waren Stürmer und einer Mittelfeldspieler. Man maß ihre tatsächliche Schlafdauer durch eine Aktigrafie.

Dies funktioniert folgendermaßen: ein streichholzschachtelgroßes Gerät zeichnet über mehrere Tage hinweg die Ruhe- und Aktivitätsphasen der Spieler auf. Es wird am Handgelenk befestigt. Zwei bis vier Wochen lang behielten die Spieler ihre ganz normalen Schlafgewohnheiten bei. Die meisten von ihnen ruhten durchschnittlich weniger als sieben Stunden pro Nacht. In dieser Phase, wie auch in der darauffolgenden, wurden mit den Spielern verschiedene Tests durchgeführt, die ihre sportlichen Fähigkeiten messen sollten. In den darauffolgenden Wochen mussten die Spieler alles tun, um mindestens zehn Stunden pro Nacht zu schlafen. Objektiv betrachtet bekam in dieser Phase der Untersuchung jeder Spieler 110,9 Minuten mehr. Das bedeutet, dass im Schnitt jeder der Basketballer achteinhalb Stunden pro Nacht schlief. Deutlich bessere Leistungen in den Tests waren die Folge. Somit erzielten die Spieler bessere Ergebnisse bei Freiwürfen, Drei-Punkt-Würfen und beim Sprinten. Bei letzterem wurde die Durchschnittszeit fast um 10 Prozent verbessert.

Die Spieler äußerten auch, dass sie sich durch den zusätzlichen Schlaf während des Trainings und der Spiele erholter fühlen würden und dass insgesamt ihr Wohlbefinden gestiegen sei.

Vorhoflimmern rechtzeitig erkennen

Unser Herz schlägt zwischen 60 und 100 Mal in der Minute. Doch manchmal kommt es aus dem Takt. In der Regel geht das nochmals gut doch es kann zu gefährlichem Kammerflimmern kommen dass dann zum Tod führt. In Deutschland haben mehr als eine Millionen Menschen Vorhofflimmern. Hierbei gerät die Erregungswelle aus dem Takt. Das Herz beginnt unrhythmisch zu Zucken, und das bis zu 600 Mal in der Minute. So füllen sich die Herzkammern nicht mehr richtig mit Blut und der Körper wird nicht mit Sauerstoff versorgt

Wenn das Herz nur mal kurz aus dem Takt kommt bemerken viele Patienten das meistens nicht. Doch bei einem längeren Flimmern sollte man auf gewisse Symptome achten. Denn der Puls gerät völlig aus dem Rhythmus und es setzt eine Atemnot ein. Außerdem kommt bei den meisten Betroffenen ein Angst- und Schwächegefühl auf. Außerdem kann es zu Wasseransammlungen kommen.

Vor allem Grunderkrankungen des Herzens führen zu solchen Attacken. Dafür Sorge tragen können unter anderem verengte Herzkranzgefäße oder Erkrankungen des Herzmuskels. Auch Lungenerkrankungen und Fehlfunktionen der Schilddrüse erhöhen das Risiko für diese Rhytmusstörung.

Wichtig ist dass schnell eine Diagnose erfolgt. Denn so kann auch schnell gehandelt und schlimmeres vermieden werden. Hier wird erst einmal der Puls des Patienten gemessen. Durch ein EKG kann fest gestellt werden wie sich der Herzrhytmus  verhält, so können die richtigen Medikamente verabreicht werden.

So kommt es meist nicht zu einer lebensbedrohlichen Situation. Wenn die Blutströme sich erst einmmal verändert haben, kann es schnell zu einer Embolie kommen und der Patient stirbt. Vorsorge ist hier also vor allem im Alter das aller Wichtigste! Auch eine regelmäßige Einnahme der Medikamte ist unbedingt erforderlich, da Herzmedikamte nicht gerade ungefährlich sind!

5 Tipps gegen Haarausfall

Haare / mil8

Dass Frauen eitel sind, wird von den meisten gar nicht in Frage gestellt. Dass aber auch die Herren der Schöpfung extrem Wert auf ihr Äußeres legen, wird meist dementiert. Dabei geben in Umfragen über 85 % der Männer an, unzufrieden mit ihrem Erscheinungsbild zu sein. Da sage noch einmal jemand, denen wäre es egal, was ihr Spiegelbild sagt!

Viele Männer geben als Grund für ihre Unzufriedenheit ihre Haare an: dem einen werden sie zu schnell grau, der andere hätte gern eine Lockenpracht wie Patrick Dempsey. In einem Punkt sind sich jedoch fast alle Männer einig: ihre Haare machen sich zu schnell aus dem Staub! So klagen über 40% aller Männer über zu zeitigen Harausfall, der im günstigsten Fall zu Geheimratsecken, im Horrorszenario jedoch zu einer Vollglatze führt.

Manche Herren machen sich aber auch unbegründet Sorgen: es ist völlig normal, am Tag bis zu 100 Haare zu verlieren. Erst bei einer Zahl darüber spricht man von vermehrtem Haarausfall. Doch keine Angst: Man ist der Glatze nicht kampflos ausgeliefert. Es gibt zahlreiche Tipps und Methoden, sich dagegen zu wappnen. Hier einige Beispiele:

Zunächst jedoch: Haarausfall ist in den meisten Fällen genetisch bedingt. Sollten Ihr Vater und Großvater also einen Kranz gehabt haben, stellen Sie sich besser darauf ein, auch eines Tages so auszusehen. Es bedeutet nicht das Ende der Welt, schließlich haben ihre Vorfahren ja auch ganz passabel ausgesehen, oder?!

Für Haarausfall ist meist das Enzym DHT verantwortlich. Es gibt orale Enzymhemmer, die man einnehmen kann, jedoch niemals ohne ärztliche Versorgung.

Auch ein gesundes Immunsystem hilft, sich vor Haarausfall zu schützen. Ernähren Sie sich also vitaminreich und gesund, treiben Sie Sport und besuchen Sie öfters mal die Sauna. Zigaretten sollten tabu sein. Dasselbe gilt für Stress: er ist ein absoluter Haarkiller. Wenn Sie also Ihre Lockenmähne behalten wollen, dann entspannen Sie öfter, nutzen Sie Meditationstechniken oder Autogenes Training. Das tut nicht nur Ihrem Oberkopf gut, sondern auch Ihrer Seele.

Naturkosmetik so beliebt wie nie

Naturkosmetik / epSos.de

Die Naturkosmetik erlebt derzeit ein absolutes Hoch. Die Bioprodukte sind so gefragt wie nie. Nicht nur in teurer Einzelausführung, sondern auch in Drogerieketten, die die Lage erkannten und nun die kleinen Spezialfirmen heftig unter Druck setzen.
Während Umsätze mit konventioneller Kosmetik still zustehen scheinen, hat die Naturkosmetik sowohl in Deutschland als auch weltweit schon seit Jahren Zuwachsraten im zweistelligen Bereich zu verzeichnen.

Selbst 2009 nahm der Umsatz in Deutschland noch um 7 Prozent auf 717 Millionen Euro zu, während in den meisten anderen Bereichen Krise herrschte. Das ermöglichte dem natürlichen Wege der Herstellung das Ausbauen des Marktanteils.
Seit 2006 sollen nahezu 50 Prozent mehr Konsumenten die Biokosmetik erreichen, so das Marktforschungsinstitut GfK. Ein eigenes Anbaugebiet für Naturkosmetik gleicht einem botanischen Garten, ist nur viel rentabler und Hersteller Wala profitiert genau von diesen Erhebungen. Mit Beeten von Salbei, Anpflanzungen mit Calendula, Ringelblume oder Zaubernuss hat sich der Hersteller ausgestattet.

Werden die meisten Heilpflanzen auch selbst gezüchtet im 15000 Quadratmeter großen Garten in Bad Boll, kommen einige Ingredienzien auch von außerhalb. Rosenöl aus Afghanistan beispielsweise. Kosmetika wird von Wala seit dem Jahre 1967 hergestellt und macht seitdem zwei Drittel der Erlöse aus. 40 verschiedene Lämder werden von dem Unternehmen mit 130 unterschiedlichen Kosmetika und 900 Arzneien versorgt. Erstaunlich, wenn man bedenkt, dass es sich neben Größen der Pharma- und Chemieindustrie wie Bayer oder BASF als konkurrenzfähig beweisen muss.

Doch diese Hürde wird gemeistert, denn meistens sind es schon kleine Mengen, die viel erreichen können. Von 24 Menschen, ausgestattet mit blauem Kittel und Plastikhäubchen, werden Blüten, Blätter und auch Stängel zerkleinert und mit Stößeln zerrieben. Finanzchef des Unternehmens, Philip Lettmann, betont, dass die Kosten bei der Herstellung durch die Produktionsweise, aber auch durch den enormen Anspruch an die Qualität der Stoffe, viel größer seien als bei großen Konzernen.
Fast 12 Prozent des Gesamterlöses sind mittlerweile der Naturkosmetik zuzuschreiben, doch bis dahin bedurfte es einiger Arbeit.

In den Neunziger Jahren machten Marken wie The Body Shop oder Yves Rocher auf sich aufmerksam. War des verwenden von biologischen Cremes, die sich wie schwere Salben auftragen ließen, noch den “Ökos” überlassen, entwickelte man schon bald die Idee Produkte auf pflanzlicher Basis mit mit chemischen Rohstoffen wie Paraffinen oder Tensiden zu kombinieren. Seit zehn Jahren jedoch gewinnen die Hersteller von ganzheitlich natürlichen Produkten wieder mehr Einfluss. Die Käufer kommen nun aus allen sozialen Schichten. Denn die Wirkungen können sich locker mit den chemischen Produkten messen, und eine Anti-Falten-Creme lockt jedes Gesicht, egal welcher Herkunft. Außerdem wandelt sich das Bewusstsein der Konsumenten, die nicht nur mit sich sondern auch mit der Umwelt verantwortungsvoller und bewusste umgehen wollen.
Hinzu kommt, dass sich Vertriebskanäle mehren und das Angebot immer größer wird.
Anfangs vertrieb Wala seine Produkte noch ausschließlich über Apotheken und Bioläden, bis vor fünf Jahren ein Dr.-Hauschka-Counter im Kaufhaus des Westens öffnete und weitere noble Kaufhäuser folgten.
Bekannte Schauspieler wie Brad Pitt und Julia Roberts machten auch auf die Marke Dr. Hauschka aufmerksam und verlieh auch Wala dadurch zusätzliche Popularität.
Mittlerweile haben auch Drogeriemärkte eigene Naturkosmetik-Reihen. Doch auch von den ganz Großen wie L´Oréal, die vor Kurzem Body Shop aufkaufte, droht neue, starke Konkurrenz.
Circa 100 Marken sind derzeit schon auf dem deutschen Markt vertreten. Die als naturnah verkauften Produkte sind oft günstiger, was allerdings auch von schlechterer Qualität herrührt, als es bei den Marktührern Wala oder Waleda der Fall ist.
Doch diese könnten mit der Zeit schnell zur Seite gedrängt werden. Denn während bisher nur Puristen druch bestimmte Zertifizierungen die Reinheit ihrer Produkte auszuweisen versuchten, finden sich inzwischen ungefähr 20 verschiedene Gütesiegel an Packungen, die den Verbraucher mehr als deutlich verwirrt.

Weleda-Sprecher Thomas Jakob sieht das Ganze jedoch als Chance. Seiner Meinung nach dienten die Handels- und Billigmarken der Drogeriemärkte nur dazu durch Ausprobieren ersteinmal auf den Geschmack solch natürlicher Produkte gebracht zu werden, um dann geradewegs zu seinem Unternehmen geführt zu werden.

Yoga für die Fitness

Yoga / Greenbelt Alliance

Yoga ist in den letzten Jahren zu einem echten Trendsport geworden, der angeblich Muskelstraffung und körperliche Kondition erzeugt. Allerdings ist dieser Teil eher Nebensache beim Yoga.

Es geht vor allem um die innere Ausgeglichenheit und das Lernen mit dem Körper zu kommunizieren. Dass sich Muskeln bilden und straffen, sich das allgemeine Körperbefinden besser anfühlt, ist eher ein Nebenprodukt der Yoga-Übungen. Die Atemtechniken, die beim Yoga erlernt werden, sind Grundvoraussetzungen für die körperlichen Übungen, die darauf aufbauen. Wichtig ist dabei die eigene Entspannung durch gezielte Atmung und Meditation aufzubauen.

Ursprünglich entstammt Yoga einer indischen Philosophie des Hinduismus. Bei uns sind vor allem die Varianten Hatha Yoga und Power Yoga bekannt und beliebt. Hatha Yoga zielt eher auf die Meditation und die richtige Atemtechnik, wobei Power Yoga auf körperlich anstrengende Übungen aufgebaut ist. Besonders in den USA erreichte Yoga eine große Popularität.

Besonders reizvoll am Yoga-Training ist die Vielseitigkeit der Übungen. Man lernt mit seinem Körper umzugehen und wird dehnbarer. Dabei kommt es nicht auf Kraft sondern eben auf die Dehnung des Körpers an. Jeder schafft soviel wie er will und kann. Anders als beim klassischen Fitnesstraining wird hier auf Schmerzgrenzen Acht gegeben. Mit Leistungssport hat Yoga überhaupt nichts zu tun.

Jeder kann sich für einen Yoga-Kurs anmelden, egal ob besonders dehnbar oder völlig ungelenkig. Beim Yoga lernt man, mit seinem Körper richtig umzugehen.

Die GLYX-Diät

Vor allem sehr stark Übergewichtige Menschen nehmen über das Prinzip der Glyx-Diät ab. Das steht für die Abkürzung des glykämischen Index und beruht auf der speziellen Konstellation von Lebensmitteln die sich dann auf den Blutzucker und die Insulinproduktion einstellt. Doch das gute an dieser Diät ist eigentlich dass die Teilnehmer nicht Hunger leiden müssen. Wichtig ist nur dass man sich darauf einstellt und die Nahrungsaufnahme auch wirklich kontinuierlich nach diesem Prinzip fortsetzt. Die Ernährung muss komplett umgestellt werden um ein tolels Ergebnis erzielen zu können.

Diät / puuikibeach

Der Grundbaustein dieser Diät ist zu wissen welche Nahrungsmittel den Anstieg des Blutzuckerspiegels verursachen. Denn steigt dieser an gerät die Insulinproduktion auch Hochtouren und es werden Heißhungerattacken ausgelöst.
Wichtig ist jedoch dasss der Blutzuckerspiegel gleichmäßig bleibt.

Außerdem wird durch eine ausgewogene Ernährung die einen konstanten Blutzuckerspiegel mit sich bringt auch das Risiko auf Diabetes verringert. Um sich an die Diät halten zu können braucht man eine spezielle Tabellie die eine Einteilung der einzelnen Nahrungsmitteln aufzeigt.

Ein weiterer postiver Effekt ist dass das Fett direkt verbrannt wird. Wichtig wie bei jeder anderen Diät auch ist dass ausreichend Wasser oder ungesüßter Tee getrunken wird. Alkohol auch nur in Maßen verzehren oder mal den Wein statt das Bier wählen.

In speziellen Glyx Büchern gibt es tolle Rezeptideen die die Grundregeln dieser Diät immer im Hintergrund behalten. Viel frisches Obst, Joghurt, Salate und gesunde Kohlenhydrate stehen hier stets auf dem Programm und können mit ein wenig Kreativität lecker zubereitet werden.

Es dauert ein bisschen bis man sich an die Regeln dieser Diät gewöhnt hat, doch ist man erst mal drin wird das Leben gar nicht davon beeinträchtigt. Ein gewisses Maß an Disziplin gehört natürlich immer dazu, genau das macht es uns ja meistens so schwer, die eigene Selbstbeherrschung.

Pilates- Übungen

Pilates / myyogaonline

Pilates ist eine Übung, die den ganzen Körper trainiert. Besonderer Zielbereich von Pilates sind die Bauch-, Rücken-, Beckenboden- und Beinmuskulatur. Einige der wesentlichen Grundlagen dieser immer beliebter werdenden Sportart sollen hier vorgestellt werden.

Eine der wichtigsten Elemente beim Pilates ist das Atmen. Durch die richtige Atmung kann nicht nur die Körperbeherrschung, sondern auch das Körperbewusstsein erhöht und gesteigert werden. Dabei werden zugleich Verspannungen abgebaut. Die richtige Atemtechnik ist die Zwerchfellatmung: Der Bauch wird hierbei leicht eingezogen und der Brustkorb dehnt sich beim Einatmen leicht zur Seite aus. Dabei bleiben die Schultern und der Nacken gänzlich entspannt und nur der Beckenboden ist angespannt. Wichtig ist auch das vollständige Ausatmen, wodurch die Atmung beruhigt und geregelt werden soll.

Durch Training des Power Houses soll beim Pilates die Körperhaltung verbessert werden. Power House bezeichnet die Korsettmuskulatur, die Tiefenmuskulatur der Wirbelsäule und den Beckenboden. Nach den Lehren des Pilates sammelt der Körper aus diesen Partien seine Kraft und Energie. Bei der Übung stellen sie sich gerade hin und ziehen den Bauchnabel in Richtung Wirbelsäule. Dabei atmen sie aus. Stellen sie sich vor, sie möchten eine zu enge Jeans zuknöpfen und spannen dafür den Beckenboden an. Diese Übung richtig ausgeführt wird ihnen ein besseres Körpergefühl geben.

Auch die Bauchmuskeln spielen eine zentrale Rolle bei vielen Pilates-Übungen. Nur mit durchtrainierten Bauchmuskeln bleibt die Taille locker und beweglich und gibt der Wirbelsäule den nötigen Halt. Besonders wenn sie viel im Büro sitzen ist es wichtig die Bauchmuskulatur, besonders den großen Korsettmuskel regelmäßig zu trainieren. Gute ‘Übungen’ sind viel zu Lachen oder auch Luftballons aufzupusten. Auch durch die Aktivierung des Power Houses wie oben beschrieben trainieren sie die Bauchmuskulatur.

Der Vorteil der Übungen ist, dass sie überall durchführbar sind, sowohl zu Hause als auch im Büro. Sie können also gleich damit anfangen.