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Boombranche Gesundheit und Fitness

Fitnessstudio © Peter Atkins - Fotolia.com

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Deutschland lebt den Fitnesstrend. Die Branche boomt und die Mitgliederzahlen in Sportstudios steigen stetig. Dabei profitieren in erster Linie Discounter und Premiumanbieter von dem Trend, Studios im mittleren Segment können stattdessen kaum mit Neukunden rechnen. Geht es nach Betreiberart, sind es nach wie vor die Einzelbetriebe, die den meisten Gewinn machen. Allerdings können Ketten immer mehr Marktanteile für sich gewinnen und werden mehr und mehr zu ernsthaften Konkurrenz. Besonders gute Geschäfte machen die Studios in Bayern, Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen.

Um sich im Preiswettbewerb zu behaupten, setzen immer mehr Premiumanbieter auf altersgerechtes Training für über 50-Jährige sowie Kinderfitness. Hier liege noch Wachstumspotenzial, so die Betreiber. Außerdem legen sie immer mehr Wert auf die Betreuung der Sportkunden durch das Studio-Personal. Hier steht die Aus- und Weiterbildung im Fokus der Anbieter. “Waren es vor einigen Jahren vornehmlich Trainer, die adäquate Aus- und Weiterbildungsangebote für sich suchten, so sind es heute zunehmend die Betreiber selbst, die ihre Mitarbeiter über gezielte Personalentwicklung qualifizieren, um so den gestiegenen Kundenansprüchen gerecht zu werden”, sagt Merle Losem, Ausbildungsleiterin beim IST-Studieninstitut.

Wer selbst am Fitnesstrend verdienen will, könnte selbst Betreiber eines Fitnessstudios werden. Denn sein Geld anlegen kann man nicht nur in Aktien von Sportartikelherstellern wie Adidas oder Nike: Gerade im Franchise-Business boomt das Geschäft mit Fitness-Studio-Ketten oder Konzepten für die professionelle Ernährungsberatung. Denn dass der Fitnesstrend weiter anhalten wird, dafür sprechen eine Reihe von gesellschaftlichen Entwicklungen. Durch die stetig wachsenden Anforderungen im Beruf suchen die Menschen nach einem passenden Ausgleich. Stundenlanges Sitzen im Büro führt zu Rückenbeschwerden, die in der Regel auch nur durch gezieltes Sporttraining behoben werden können.

Möglichkeiten ins Franchising einzusteigen bieten beispielswiese die Ketten Mrs. Sporty, clever fit, easy fitness und RuckZuckFit.

Trainieren auch bei Krankheit?

Sauna / Koffiemetkoek

Insbesondere im Winter, wenn die erste Erkältungswelle kommt, fängt man an zu zweifeln, ob das Training nun fortgesetzt werden oder man besser pausieren sollte. Wenn eine Grippe im Anmarsch ist, kann es sein, dass das wochenlange Training flöten geht.

Grundsätzlich kann man davon ausgehen, dass Training während Grippe für den Körper nicht gut ist. Jedoch für alle, die bereits länger trainieren, gilt, dass sie bei leichtem Schnupfen, Husten oder Halsweh doch noch zum Training gehen sollten / könnten. Denn der Körper ist an Belastung gewöhnt und kann es gut aushalten. Bei Fieber und Kopfweh ist es schon kritischer. Der Körper ist bereits durch die Krankheit zu sehr angestrengt, alle weiteren Belastungen gehen aufs Herz. Daher sollte man bei Grippe mit Fieber zu Hause bleiben und sich ausruhen. Sauna bei Grippe schwächt das Immunsystem noch mehr.

Bei leichten Erkältungen kann man sich in der Apotheke helfen lassen, um gleich weiter trainieren zu können. Tee mit Zink oder Hustencreme sowie Hustenbonbons machen die Atemwege frei und das Training leichter. Viel trinken ist Voraussetzung auch ohne Training, wenn man erkältet ist.

Um sich beim Training noch mehr belasten zu können, kann man sich mit Vitaminen ein bisschen nachhelfen. Mit ausreichenden Vitaminen wird man praktisch kaum krank. Zink und Vitamin C eignen sich sehr gut, um den Körper fit zu halten. Entweder man kauft es sich in Tablettenform oder als reines Pulver. Bei Tabletten reicht eine am Tag und das Pulver sollte auf drei Messerspitzen über den Tag verteilt eingenommen werden.

Wenn man erkältet ins Studio geht, sollte man sich unbedingt die Hände gründlich gewaschen haben. Auch sollte man nicht mit Finger an Mund oder Augen kommen und danach auf die Geräte. Ab und zu in die Sauna verstärkt das Immunsystem.